DISPLAY-RATGEBER · MASSE
Roll-Up Display Maße
alle Formate im Überblick
60, 85, 100 oder 150 cm Breite? Was ist die echte Druckfläche, und was musst du bei der Druckvorlage beachten? Alle Standardformate mit Maßen, Druckflächen und Einsatzempfehlung — plus die Regeln für saubere Druckdaten.
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Ein Format ist Standard — der Rest ist Zweck
Roll-Ups gibt es von 60 bis 150 cm Breite bei rund 200 cm Höhe. Das mit Abstand meistverkaufte Format ist 85 cm breit mit rund 83 × 200 cm Druckfläche — genug Platz für ein bildstarkes Motiv, kompakt genug für den Transport im Pkw. Wichtig: Die angegebene Breite ist die Standfuß-Breite; die nutzbare Druckfläche ist pro Seite ca. 10 mm schmaler, weil die Führungsschienen Platz brauchen.
Schmale Formate (60–80 cm) eignen sich für enge Standplätze und als Wegweiser, breite Formate (100–150 cm) für bildstarke Auftritte und Panorama-Motive. Beim Druck zählt: 3 mm Beschnitt, mindestens 72–100 dpi im Endformat, Farbmodus CMYK — und unten 10–15 cm für den Kassettenbereich freihalten. Einstiegs-Roll-Ups gibt es ab rund 93 €.
Zuletzt aktualisiert am 3. Juli 2026 · von Mike Harder, Messe-Experte
83 × 200 cm
Standard-Druckfläche (85 cm Modell)
ab 93 €
Roll-Up Eco · Einstieg
Druckbreiten im Vergleich
Von schmal bis Panorama
Die nutzbaren Druckbreiten der Standardformate auf einen Blick — je länger der Balken, desto breiter das Motiv. Fahr über einen Balken, um ihn hervorzuheben.
Druckbreite (Standfuß-Breite minus Führungsschienen); Höhe jeweils ca. 200 cm.
Alle Formate
Roll-Up-Maße Format für Format
Breite, Druckfläche und Einsatzempfehlung aller gängigen Formate. Die Standfuß-Breite ist etwas größer als die reine Druckfläche.
| Format | Druckfläche (B × H) | Standfuß-Breite | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Schmal | 58 × 160 cm | 60 cm | enge Plätze, Wegweiser, Raumteiler |
| Kompakt | 78 × 200 cm | 80 cm | Standard-Reihenstand, Text + Bild |
| Standard ★ | 83 × 200 cm | 85 cm | meistverkauft — bildstark & transportabel |
| Breit | 98 × 200 cm | 100 cm | große Motive, mehr Präsenz |
| Großformat | 118 × 200 cm | 120 cm | Blickfang, Hintergrundwand |
| Panorama | 148 × 200 cm | 150 cm | Panorama-Motive, Messewand-Ersatz |
Was du bei der Druckvorlage beachten musst
Beschnittzugabe: 3 mm
Lege die Datei immer mit 3 mm Beschnitt an allen Seiten an — so entstehen keine weißen Blitzer an den Rändern.
Auflösung: min. 72–100 dpi
Großformatdruck braucht keine 300 dpi wie Offset — aber mindestens 72–100 dpi im Endformat. Bei kleinen Ursprungsdateien lieber vektorisieren.
Farbmodus: CMYK
Druckmaschinen arbeiten in CMYK. RGB-Dateien werden automatisch konvertiert — dabei können Farben (v. a. kräftige Blau- und Grüntöne) abweichen.
Kassettenbereich freihalten
Die unteren 10–15 cm verschwinden je nach Modell in der Kassette. Halte diesen Bereich frei von wichtigem Text und Logo.
Roll-Ups im Shop
Vom Eco bis zum LED-Roll-Up
Eine Auswahl quer durch Formate und Klassen — vom günstigen Eco bis zum hinterleuchteten LED-Roll-Up.
EXPERTENTIPP
Mein Tipp zur Roll-Up-Größe: 85 cm ist die sichere Wahl für die meisten Stände – breit genug für klare Aussagen, schmal genug für enge Gänge. Geh nur breiter, wenn du wirklich Platz hast. Und denk an die Blickhöhe: Die wichtigste Botschaft gehört ins obere Drittel. Unsicher bei Format oder Aufteilung? Melde dich.
Wissen & Quellen
Warum die Druckdaten über die Wirkung entscheiden
Ein Roll-Up ist nur so gut wie sein Druck. Bei textilen Bannern kommt meist das Thermosublimationsverfahren zum Einsatz: Die Farben gehen gasförmig in die Polyesterfasern über und ergeben ein brillantes, wischfestes Motiv ohne sichtbares Raster [1]. Günstigere Roll-Ups nutzen PVC- oder Latexdruck auf Folie — ebenfalls hochwertig, aber weniger flexibel im Handling. Wichtig ist in beiden Fällen die richtige Auflösung: Für den Betrachtungsabstand am Stand reichen 72 bis 100 dpi im Endformat, weil das Motiv aus ein bis zwei Metern gesehen wird — höhere Werte blähen die Datei nur auf, ohne sichtbaren Gewinn.
Der zweite Hebel ist die Datei-Anlage: 3 mm Beschnitt verhindern weiße Ränder, der Farbmodus CMYK sorgt dafür, dass gedruckte Farben den Bildschirmfarben nahekommen, und der freigehaltene Kassettenbereich unten verhindert, dass Logo oder Kernbotschaft im Gehäuse verschwinden. Wer unsicher ist, lässt die Druckdaten vorab kostenlos prüfen — der schnellste Weg zu einem sauberen Ergebnis.
Quellen
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